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Wie du durch Brainstorming das passende Logo findest💡

  • Autorenbild: Sahin Gold
    Sahin Gold
  • 12. Jan. 2023
  • 7 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 27. Feb. 2024

Halte dich nicht zurück

Schreibe jede Idee auf, die dir in den Sinn kommt, auch wenn du sie für lächerlich, dumm oder schrecklich hältst. Wenn du ein Brainstorming machst, willst du eine lange Liste mit all deinen Ideen erstellen. Du hast eine Idee, die die schlechteste Idee aller Zeiten sein könnte? Schreib sie auf. Manchmal ergeben sich aus schlechten Ideen gute Gespräche, die zu guten Ideen führen...


Wenn du eine Idee hast, raus damit. Ein Brainstorming ist nicht die richtige Zeit, um dich selbst zu zensieren. Er ist der Moment, in dem du alles aus deinem Kopf rauslässt".

Tipp 1: Lasse deine Ideen auf dich 60 Minuten wirken

Wenn du eine Liste mit Logo-Ideen gebrainstormt hast, lass sie eine Weile ruhen. Nimm Abstand von der Liste und schau sie dir mindestens 24 Stunden lang nicht an. Du wirst überrascht sein, was du mit frischen Augen alles siehst.


Tipp 2: Werde dir über dein Branding klar

Wenn du ein Logo willst, das deiner Marke gerecht wird, musst du dir darüber im Klaren sein, was genau deine Marke ist. Was ist die Geschichte deiner Marke? Deine Mission? Dein Ziel?

Wenn du die Antworten auf diese Fragen noch nicht kennst, ist das auch okay. Hier sind einige Möglichkeiten, wie du sie finden kannst:


Erstelle eine Liste von Adjektiven, die deine Marke beschreiben

Bist du hip, cool und schick? Oder freundlich, energiegeladen und offen? Finde heraus, welche Adjektive am besten beschreiben, wer du als Marke bist. Beginne mit 25 bis 30 Ideen und grenze sie dann auf die fünf ein, die am besten zu dir und deiner Marke passen.


Erstelle eine Liste von Worten, die beschreiben, wie deine Marke wahrgenommen werden soll

Will man als innovativ und modern wahrgenommen werden? Oder ist es dir wichtiger, als vertrauenswürdig und zuverlässig wahrgenommen zu werden? Überlege dir, wie du am liebsten auf dem Markt gesehen werden möchtest - das sagt viel über deine Marke aus.


Erfasse in einer Liste, wie die Leute sich fühlen sollen, wenn sie dein Logo sehen

Wie sollen sich die Menschen fühlen, wenn sie dein Logo sehen? Sollen sie sich aufgeregt und voller Energie fühlen? Oder sollen sie sich eher ruhig und entspannt fühlen? Die Emotionen, die du bei deinen Kunden auslösen möchtest, sagen viel über die Mission deiner Marke und ihre Ziele aus.


Tipp 3: Finde die Logodesign-Elemente, die deine Markengeschichte erzählen

Sobald du dir über deine Marke im Klaren bist, ist es an der Zeit, diese Geschichte mit Hilfe von Design zum Leben zu erwecken.

Aber wie entscheidest du, welche Designelemente zu deiner Marke passen?

Du erstellst natürlich ein Design-Moodboard.

Moodboards ermöglichen es dir, alle Dinge, die dich inspirieren - sei es ein Bild, eine Farbe oder ein Logo - an einem Ort zu sammeln. Dann kannst du nach Mustern suchen. Du siehst viel Blau? Das bedeutet wahrscheinlich, dass du Blau in deinem Logo verwenden solltest. Du siehst viele Vintage-inspirierte Designs? Dann könnte ein Logo im Vintage-Stil das Richtige für dich sein.

Wenn du dein Moodboard erstellst, zögere nicht, dich überall und von allem inspirieren zu lassen. Nutze dann das, was dich inspiriert, um Muster zu erkennen. Wenn sich Muster in deinem Moodboard herauskristallisieren, hilft dir das zu erkennen, welche Designelemente für dich wichtig sind. Achte auf die folgenden Kategorien:


Logo-Typen

Beispiel 1)

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Beispiel 2)

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Zwischenfazit: Beobachte, ob irgendein besonderer Typ von Logos oder Grafiken mehrmals auf deinem Moodboard auftaucht; das ist ein guter Indikator dafür, in welche Richtung du mit deiner Marke gehen solltest.


Typografie (z. B. Schriftarten)

Die Schriftart, die du für dein Logo wählst, kann viel dazu beitragen, dein Branding zu verstärken. Wenn du dir die Typografie auf deinem Moodboard ansiehst, wirst du feststellen, dass die Wahl der Schriftart in der Regel das Thema und den Ton des Designs widerspiegelt. Wähle Schriften aus, die zu deiner Marke passen. Runde Schriften schaffen eine freundliche Atmosphäre, lustige Schriften haben einen verspielten Charakter und große, dicke Schriften verleihen dem Design eine seriöse Note.


Farbe

Farben sind besonders wichtig, und in deinem Moodboard wird es wahrscheinlich einige dominierende Farben geben. Schenke deiner Farbwahl viel Aufmerksamkeit! Die Farbpalette in deinem Logo hat einen großen Einfluss auf deine Zielgruppe und kann helfen, bestimmte Emotionen, Gefühle und Handlungen zu erzeugen. Willst du deiner Zielgruppe Vertrauen vermitteln? Dann verwende Blau als Hauptfarbe. Du möchtest, dass die Leute denken, dass du ein hohes Niveau hast? Versuche Schwarz oder Grau. Du willst, dass die Leute mehr kaufen? Dann wähle Rot.


Stil

Der Stil deines Logos als Ganzes ist genauso wichtig wie die einzelnen Elemente. Der Stil deines Logos kann dazu beitragen, deine Markenpersönlichkeit zu vermitteln und deinen Kunden zu zeigen, was sie von dir erwarten können.

Sieh dir die Bilder und Grafiken auf deinem Moodboard an und achte darauf, welche Themen darin vorkommen. Hast du viele Fotos aus den 50er und 60er Jahren? Ein Vintage-Logo kann dir helfen, eine Retro-Atmosphäre zu schaffen. Hast du viele elegante, moderne Möbel, die dich inspirieren? Minimalismus in deinem Design spiegelt diese Eleganz wider. Ist dein Moodboard voll mit den neuesten Gadgets und Technologien? Versuche es mit Flat Design - der bevorzugte Stil in der Welt der Technologie in den letzten fünf Jahren - und verzichte auf komplexe Designelemente wie Farbverläufe, Schattierungen und 3D-Elemente, um einen einfacheren und direkteren Gesamteffekt zu erzielen.


Beispiel 1)

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Beispiel 2)

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Tipp 4: Beziehe erfahrene mit ein

Bahnbrechende Ideen entstehen nicht im luftleeren Raum. Verschiedene Leute bringen verschiedene Perspektiven ein und können frische Ideen liefern, die du in dein Logo integrieren kannst. Beziehe daher das gesamte Team in dein Brainstorming ein.

Versuche, Leute aus jeder Abteilung deines Unternehmens in das Brainstorming einzubeziehen, denn die Leute aus dem Marketing werden andere Ideen haben als die Leute aus der Buchhaltung oder dem Kundenservice. All diese einzigartigen Perspektiven können dir einen besseren Einblick geben, wie andere deine Marke sehen und was du letztendlich in dein Logo einbauen solltest.

Du bist Einzelunternehmer? Kein Problem! Es gibt immer noch viele Menschen, die du in dein Brainstorming einbeziehen kannst. In allen Vereinen und Gruppen, in denen du Mitglied bist (z. B. in einer branchenspezifischen Facebook-Gruppe), kannst du Leute finden, die mit dir Ideen sammeln wollen. Wenn du mit einem Berater zusammenarbeitest, frage nach seinem Input. Frage alle, mit denen du zusammenarbeitest, von der freiberuflichen Assistentin bis zum Webdesigner, was sie gerne in deinem Logo sehen würden.

Wenn du ganz alleine arbeitest, frage deine Familie oder Freunde, die Erfahrung mit Unternehmen und Marketing haben. Sie können dir eher aus unternehmerischer als aus persönlicher Sicht helfen.


Brainstorme mit dem Ziel im Hinterkopf

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Zwischenfazit: Vergiss beim Brainstorming nicht, WOFÜR du dein Logo verwenden möchtest. Erstelle eine Liste aller Orte, an denen du dein Logo verwenden möchtest, z. B. auf deiner Website, in Werbematerialien oder auf Merchandising-Artikeln. Stelle dann sicher, dass dein Logodesign für alle Medien geeignet ist, nicht nur für ein paar ausgewählte.

Zu wissen, wo dein Logo verwendet wird, hilft dir, den Designprozess zu beschleunigen. Wenn du zum Beispiel weißt, dass du dein Logo auf Kugelschreiber drucken willst, musst du sicherstellen, dass alle Elemente deines Designs auch in dieser kleinen Größe sichtbar sind.


Tipp 6: Hole dir Inspiration von der Konkurrenz

Schau dir an, wer in deinem Markt die Nase vorn hat - die Firma, die so ist, wie du gerne wärst. Dann schau dir sein Logo an und frage dich:

- Was funktioniert?

- Was funktioniert nicht?

- Wie kannst du das, was funktioniert, auf dein eigenes Logo übertragen und trotzdem deiner Marke treu bleiben?

Nehmen wir zum Beispiel an, du startest einen Online-Shop, der Babyprodukte verkauft. Dir fällt vielleicht auf, dass alle deine Konkurrenten Pastelltöne in ihrem Logo verwenden. Oder sie haben alle ein Cartoon-Maskottchen. Was auch immer der Grund ist, du könntest dieses gemeinsame Element als Inspiration für dein Logodesign verwenden. Klaue nicht eine ganze Farbpalette oder verwende dasselbe Maskottchen. Nutze es einfach als Inspiration.


Tipp 7: Denke wie deine Zielgruppe

Wenn du dein Logo entwirfst, ist es ratsam, sich in die Person hineinzuversetzen, die es betrachten wird: deinen Kunden.

Tu so, als wärst du eine Person aus deiner Zielgruppe, und stelle eine Liste aller Eigenschaften zusammen, die dir an einem Unternehmen wichtig sind. Gefällt dir ein Unternehmen, das zuverlässig ist und einen erstklassigen Kundenservice bietet? Möchtest du mit einer aufregenden, coolen Marke arbeiten, die den Status quo in Frage stellt?


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Tipp 8: Suche nach Gelegenheiten für subtile Botschaften

Beispiel Fedex:

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Manchmal sind die besten Designelemente für Logos die, die man nicht sofort sieht, wie der Pfeil zwischen dem „e“ und dem „x“ im FedEx-Logo, der auf subtile Weise darauf hinweist, dass dein Paket dort ankommt, wo es hin soll, oder der Pfeil im Amazon-Logo, der wie ein Lächeln aussieht, das darauf hinweist, dass du mit der Kundenerfahrung zufrieden sein wirst.


Mache eine Liste deiner Markenwerte. Geht es dir nur um Schnelligkeit und Effizienz? Oder liegt der Schwerpunkt deiner Marke vielleicht auf Freundlichkeit und Erreichbarkeit? Was auch immer deine Werte sind, definiere sie und gib sie deinem Designer. Er kann die richtigen Bilder dafür finden und Wege, sie geschickt in dein Logodesign zu integrieren.


Tipp 9: Vertraue deinem Designer

Sobald du herausgefunden hast, wer dein Unternehmen ist, welche Stile oder Bilder dir gefallen und welche Eigenschaften deine Kunden suchen, ist es an der Zeit, einen Designer zu finden, der sich an die Arbeit macht. Ein Logowettbewerb bietet dir viele Möglichkeiten, oder, wenn du lieber eins zu eins arbeitest, stell sicher, dass du den richtigen Designer für den Job auswählst. Sobald du deine Wahl getroffen hast, vertraue deinen Designern. Ihre Aufgabe ist es, Konzepte in Bilder umzusetzen. Sie können dir etwas liefern, an das du nie gedacht hättest. Und vielleicht wird es etwas ganz Besonderes!


  • Mit diesen Brainstorming-Tipps für Logos bist du auf dem besten Weg zu einem Logo, das deine Marke von ihrer besten Seite zeigt.

  • Für noch effektivere Werkzeuge, Tools, Tipps und Tricks zum Thema Konzeptgestaltung und Logo-Psychologie kannst du eine unverbindliche Anfrage stellen und wir schauen gemeinsam, wie du Schritt für Schritt ans Ziel kommst.


Bleib gesund und bis bald!

Wenn dieser Beitrag dir geholfen hat, dann kannst du gerne deine Erfahrung und Gefühle mitteilen. Ich freue mich schon davon zu erfahren. 😃


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